SCHACHKLUB SCHWEINFURT GEEHRT

Im Rahmen der Eröffnung des Städtevergleichskampf am 23.07.2011 in der STADTGALERIE Schweinfurt überreichte Jürgen Müller (Spielleiter Unterfränkischer Schachverband) dem 1. Vorsitzenden des Schachklubs Schweinfurt 2000 e.V., Norbert Lukas, den Viererpokal, den das Team mit 4:0 im Endspiel gegen Mömbris gewann. Margarete Walther (Vorsitzende USV) überreichte ihm persönlich auch noch die Anstecknadel des USV für seinen Triumph beim Dähnepokal im Finale gegen Johannes Mann.


SCHACHKLUB SCHWEINFURT GEWINNT VIERERPOKAL

 

Nachdem der Schachklub Schweinfurt 2000 zunächst Heidingsfeld (4:0) und Bad Neustadt (2,5:1,5) ausschalten konnte, setzte man sich im Halbfinale gegen Prichsenstadt (3:1) durch. Im Endspiel traf man auf Mömbris, die Aschaffenburg-Damm (2,5:1,5), den Vorjahres-Finalisten Klingenberg (2:2, BW 7:3) und sensationell den Oberligisten Würzburg (2:2 BW 6:4) ausschalten konnten.

Im Finale des unterfränkischen Viererpokals waren die Schweinfurter gegen den Pokalschreck aus Mömbris eindeutig favorisiert und ließen auch nichts anbrennen. Es ergab sich in allen vier Partien die Sizilianische Verteidigung.

Das schnelle 1:0 erzielte an Brett 1 souverän FM Harald Golda gegen Michael Pfarr und ist nun mit 3 Punkten aus 3 Partien der Topscorer. Vorstand Norbert Lukas (3) stibitzte seinem Gegner Michael Stadtmüller einen wichtigen Zentralbauern und setzte sich trotz wütender Gegenangriffe zum vorentscheidenden 2:0 durch.

Der stets verlässliche Emil Fischer (2) führte nach einer komplizierten Positionspartie den konsequenten Königsangriff gegen Markus Susallek zum Erfolg. Den Schlusspunkt setzte Marcus Neubert (4), nachdem sein Gegner Florian Grünewald mit dem c-Bauern vom Zentrum weggeschlagen und dadurch einen entscheidenden Zentralfreibauern zugelassen hatte.

Durch dieses souveräne 4:0 wiederholten die Schweinfurter ihren Erfolg von 2009 und vertreten nun Unterfranken am 3. und 17. Juli auf bayerischer Ebene.                                                     [Marcus Neubert]

 

Schweinfurt 2000 (2101)

-

 

SK 1928 Mömbris (1875)

4-0

1

FM Harald Golda (2301)

-

1

Michael Pfarr (1956)

1-0

9

Emil Fischer (2077)

-

3

Markus Susallek (1858)

1-0

13

Norbert Lukas (2009)

-

4

Michael Stadtmüller (1796)

1-0

23

Marcus Neubert (2015)

-

12

Florian Grünewald (1891)

1-0

Foto:

v.l.n.r. Emil Fischer, Harald Golda, Norbert Lukas (auf dem Bild fehlt Marcus Neubert, der noch spielte)

 




Schweinfurt im Halbfinale

 

Im Viertelfinale des Viererpokals des Schachverbandes Unterfranken war der Schachklub Schweinfurt 2000 zu Gast beim Regionalligisten Bad Neustadt. FIDE-Meister Harald Golda (1) war erneut ein Garant für den Erfolg. Er opferte früh eine Qualität, um Druck zu erhalten. völlig unterentwickelt musste sein Gegner, FIDE-Meister Dr. Hans-Joachim Hofstetter, bereits nach etwa 25 Zügen die Waffen strecken. Udo Seidens (2) passierte jedoch ein Lapsus. Er nahm einen vergifteten Bauern und verlor dadurch einen Läufer und somit die Partie. Norbert Lukas (3) kam zwar gut aus der Eröffnung, doch nach einer Ungenauigkeit wurde er immer weiter zurück gedrängt und es roch schon stark nach einem Verlust. Der Gegner gewann dann auch die Dame für Turm und Springer, doch dann verlor er den Plan. Lukas kam zu Gegenspiel und fing am Ende dank eines feines Springerzuges gar die gegnerische Dame. Damit war der Schweinfurter Erfolg perfekt. Nach über fünf Stunden Spielzeit konnte dann Jaro Neubauer (4) in besserer Stellung zum 2,5:1,5-Endstand remisieren.

 

Im Halbfinale treffen die Schweinfurter nun auf Prichsenstadt, die den Titelverteidiger Bad Königshofen völlig überraschend mit 3:1 aus dem Wettbewerb warfen. Das andere Halbfinale bestreiten Mömbris (unerwartet 2:2 mit besserer Feinwertung gegen Klingenberg) und Würzburg (3,5:0,5 gegen Wertheim erfolgreich). Mit Bad Königshofen und Klingenberg schieden damit beide Vorjahres-Finalisten im Viertelfinale aus!

 

 

Paarungsliste der 3. Runde vom 20.02.2011 um 14:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

SC Bad Königshofen 1957 (2076)

 

-

SC Prichsenstadt (1946)

1 - 3

4

WGM Anastasia Savina (2341)

-

2

Michael Ziegler (2088)

½-½

15

WIM Julia Gromova (2184)

-

4

Thomas Steinhauser (2005)

½-½

20

Erhard Sternheimer (2097)

-

6

Dieter Krenz (1880)

0-1

30

Benedikt Weikert (1681)

-

7

Werner Klüber (1809)

0-1

 

 

 

 

 

 

 

SK 1933 Bad Neustadt (2027)

 

-

Schweinfurt 2000 (2071)

1½ - 2½

2

FM Dr. Hans-Joachim Hofstetter (2100)

-

1

FM Harald Golda (2289)

0-1

7

Christoph Herbst (2038)

-

5

Udo Seidens (2148)

1-0

12

Hans Weck (1948)

-

13

Norbert Lukas (1956)

0-1

5

Dr. Stefan Lang (2021)

-

15

Jaroslaus Neubauer (1891)

½-½

 

 

 

 

 

 

 

SV Würzburg von 1865 e.V. (1980)

 

-

SK Wertheim (1726)

3½ - ½

5

Markus Rupp (2240)

-

2

Stefan Handwerk (1822)

½-½

15

Charles Gould (1931)

-

7

Viktor Fink (1743)

1-0

23

Johannes Helgert (1769)

-

15

Julius Michel (1612)

1-0

72

Jacob Sander ()

-

31

Sebastian Hannebauer ()

1-0

 

 

 

 

 

 

 

SK 1982 Klingenberg/Main (2016)

 

-

SK 1928 Mömbris (1847)

2 - 2 (BW 3:7)

2

Tobias Kuhn (2114)

-

1

Michael Pfarr (1949)

0-1

4

Klaus Kraich (2074)

-

3

Markus Susallek (1880)

0-1

7

Klaus Link (1937)

-

4

Michael Stadtmüller (1824)

1-0

9

Mirco Süß (1940)

-

12

Florian Grünewald (1736)

1-0

 

 

 

 

 

 

 

Halbfinale: 27.03.2011

 

 

 

 

 

Schweinfurt 2000

-

 

SC Prichsenstadt

 

 

SK 1928 Mömbris

-

 

SV Würzburg von 1865 e.V.